Innenminister wollen Killerspiele verbieten

Guten Tag,

mein Name ist Alexander Iwan, ich werde bald 29 Jahre alt, habe mein Abitur mit mittelmäßigen Leistungen abgeschlossen und danach Sozial- und Wirtschaftsgeschichte in Hamburg studiert.  Heute bin ich im normalen Arbeitsleben gelandet. Während all dieser Zeit war  und bin ich ein praktizierender Killerspieler.

Es ist geschafft, die Innenminister wollen durchgreifen und wir baldigen Amokläufer, denn früher oder spät muß es ja jemanden Befallen, gibt ja schließlich einige Millionen Liebhaber von Actionspielern und Shootern in Deutschland, sollen keine Killerspiele mehr kaufen dürfen.

Paintball, der Militärdienst - wo ein jeder schießen lernt, private Schießvereine, Horrorfilme wie SAW direkt neben Kinderfilmen im Geschäft, all dies bleibt weiter erlaubt. Aber jedes potentielle Actionspiel wird nun bald in Deutschland verboten sein. Die Politiker leben hier fern jeder Realität.

Dazu kommt das die Zahl der Spieler solcher Spiele durch das Vebot sicher eher noch steigen wird, als sinken. Denn das verbotene hat ja seinen Reiz. Und solche Spiele zu bekommen ist im heutigen Europa jetzt kein Problem und wird auch in der Zukunft kein Problem sein.  Vielleicht gibt es dann ja die ersten Razzien und eine lustige Samstag Abend Coop Party wird in Handschellen  abgeführt.

Und so bleibt mir nur eins, was ich sonst nie getan hätte. Die CDU/CSU zu wählen wäre bis jetzt sicher theoretisch immer möglich gewesen.Dies ist nun vorbei . Es ist mir nicht vorstellbar eine Partei zu wählen die so weltfremd solchen in der heutigen Zeit für nicht mehr nur die Jugend wichtigen Themen angeht. Computer und Konsolenspielen ist heute ein Volkshobby und in Deutschland gehören tausende Arbeitsplätze dazu.

 

Hier noch ein paar schöne Links:

Ein Brief eines Schreibers eines verhinderten Amoklaufes.: http://www.daddeldepot.com/news.php?id=3330

Eine Stellungnahme von 360-inside.de: http://www.inside-360.pytalhost.com/?p=13704#more-13704

Video einer Demo in Karlsruhe (mit Beachtung des SPD Politikers am Ende): http://www.youtube.com/watch?v=PDFrEZ8hqOA&fmt=22

Boris Schneider Johne, Produktmanager von Microsoft: http://www.dreisechzig.net/wp/archives/1695

Welt.de: http://www.welt.de/politik/article3866764/Innenminister-wollen-die-Killerspiele-verbieten.html

Zeit Special: http://www.zeit.de/themen/wissen/computer/killerspiele/index

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Eine Antwort zu “Innenminister wollen Killerspiele verbieten”

  1. Patrick sagt:

    Das Problem heutzutage ist einfach, dass sich die Politiker, ganz gleich um welche Themen es sich handelt, einfach nicht richtig mit diesen befassen. Wer Themen und Probleme nur am Rande behandelt und den tatsächlichen Ursachen nicht auf den Grund geht, kann einfach nichts richtig machen. Zum Fall “Killerspiele” kann ich nur sagen: Wer als Eltern seine Kinder vernachlässigt und Ihnen keine Wege aufzeigt oder Perspektiven eröffnet, der versagt. Und da sind Computerspiele mit Sicherheit keine Auslöser für Amokläufe oder dergleichen.

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